News Mai

Feinheiten beim Wohngebäude-Schutz

Wer eine eigene Immobilie besitzt, weiß um die Gefahren, die von verschiedenen Seiten drohen. Ob
Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Elementargefahren wie Überschwemmungen: Jederzeit kann es
zu Schäden am Gebäude kommen, die richtig ins Geld gehen können. Daher ist dringend zum
Abschluss einer Wohngebäudeversicherung zu raten.

Bei der Auswahl steht man allerdings vor einer verwirrenden Tarifvielfalt. Naturgemäß sind nicht alle
Angebote gleichermaßen zu empfehlen, auch wenn viele sich an den GDV-Musterbedingungen
orientieren. Folgende fünf Aspekte sollten nicht unter den Tisch fallen:

– Wird die Leistung bei grober Fahrlässigkeit gekürzt?
– Werden Kosten für die Beseitigung von Vandalismus- und Graffiti-Schäden übernommen?
– Sind Ableitungsrohre außerhalb des Gebäudes mitversichert?
– Sind umgestürzte Bäume bzw. deren Beseitigung und ggf. eine Wiederaufforstung
abgedeckt?
– Gibt es eine Garantie, dass mindestens der Schutzumfang der GDV-Musterbedingungen gilt?

Darüber hinaus entscheiden noch zahlreiche weitere Kriterien über die Qualität einer
Wohngebäudepolice. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich daher professionell und
unabhängig beraten lassen.

Niedrigzinsen kosten Deutsche über 7 Milliarden – allein im 1. Quartal

Die Liebe der Deutschen zum Sparbuch ist unverbrüchlich, Niedrigzinsen hin oder her. Im
internationalen Vergleich lassen die Bundesbürger dadurch jede Menge Renditepotenzial liegen.
Mehr noch: Durch die Inflation nimmt die Kaufkraft des Ersparten ab. Denn aktuell gibt es auf
Tagesgeld, Festgeld und Spareinlagen durchschnittlich mickrige 0,2 Prozent Zinsen. Die Inflation liegt
deutlich darüber, nämlich bei rund 1,5 Prozent. Wer sein Geld auf dem Sparbuch parkt, muss also mit
einer realen Negativverzinsung von 1,3 Prozent leben.

Allein im ersten Quartal 2018 haben die Deutschen so 7,1 Milliarden Euro oder 86 Euro pro Kopf
eingebüßt. Seit 2010 kosteten die Niedrigzinsen – in Kombination mit ertragsschwachen
festverzinslichen Spareinlagen – jeden Bürger im Schnitt 999 Euro.

Diese Bilanz könnte deutlich besser aussehen, wenn die Scheu vor den Kapitalmärkten geringer
ausgeprägt wäre. Diese ist insofern unberechtigt, als seriöse Aktieninvestments sich langfristig bisher
noch immer ausgezahlt haben, auch wenn es zwischenzeitlich zu Abschwüngen kommen kann.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche Anlageprodukte, welche die Rückzahlung der eingezahlten Beiträge
garantieren und zusätzlich die Partizipation an renditestarken Kapitalmarktinvestments ermöglichen.

Versicherer bringen Standard-Riester auf den Markt

Seit Einführung der Riester-Rente reißen die Diskussionen um das Altersvorsorgeprodukt nicht ab. Im
Wesentlichen monieren die Kritiker, dass die Riester-Angebote zu kompliziert und zu teuer seien.
CSU-Chef Horst Seehofer erklärte das Modell gar für „gescheitert“. Fachleute betrachten die Sache
dagegen differenzierter. Aber auch von ihnen räumen die meisten ein, dass eine Entschlackung der
Produkte und der Produktlandschaft sinnvoll wäre.

Dieses Ziel haben die Versicherer nun ins Visier genommen: Der Gesamtverband der Deutschen
Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) möchte noch vor der Sommerpause einen Standardvertrag
präsentieren. Er soll das Riestern nicht nur einfacher, sondern auch preiswerter machen. So sollen
Bürger und Politik endgültig mit dem Produkt versöhnt werden.

Dessen ungeachtet gibt es einen neuen politischen Vorstoß aus Hessen für eine kapitalmarktbasierte,
staatlich organisierte „Deutschlandrente“. Auch im Koalitionsvertrag der GroKo wird eine RiesterVerbesserung gefordert.

Warum sich Fondssparpläne auszahlen

Eine private Altersvorsorge ist gerade für Menschen mit niedrigerem Einkommen unabdingbar, um
im Ruhestand nicht auf Grundsicherungsniveau zu fallen. Auch 50 oder 100 Euro im Monat können
bei guter Anlage nach Jahrzehnten ein hübsches Zubrot abwerfen. Was aber ist eine „gute Anlage“?

Wie eine Auswertung des Bundesverbands Investment und Asset Management e. V. (BVI) zeigt, ist
man mit einem Fondssparplan gut beraten. Und das gilt für alle Einkommensklassen und unabhängig
vom Sparziel. Wer in den vergangenen 20 Jahren einen Fondssparplan mit Schwerpunkt auf
deutschen Aktien mit monatlich 100 Euro bediente, kann sich über 6,5 Prozent Rendite freuen. Die
Einzahlungssumme von 24.000 Euro hat sich damit mehr als verdoppelt.

Wer stattdessen die Sicherheit von Rentenfonds gegenüber dem (langfristig eher theoretischen)
Verlustrisiko an der Börse bevorzugte, muss sich heute mit lediglich gut 8.000 Euro Rendite begnügen
– denn Euro-Anleihen brachten im selben Zeitraum nur gut 3 Prozent p. a. ein. Fondssparpläne lassen
sich bereits ab 25 Monatsbeitrag abschließen.

Psyche bei mehr als jeder dritten Frau für Berufs-/Erwerbsunfähigkeit verantwortlich

Viele Menschen haben das Gefühl, das Leben in der modernen Hochleistungsgesellschaft werde
immer „schneller“ und damit anstrengender. Die Folge: Stress, Burn-out und andere psychische
Belastungen nehmen zu. Das zeigt sich auch in den Statistiken zur Berufs- und Erwerbsunfähigkeit.
Seit Jahren sind seelische Probleme auf dem Vormarsch. Die neuesten Zahlen, die der
Versichererverband GDV jüngst für 2016 vorlegte, unterstreichen diesen Trend – und zeigen
deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Bei 35,4 Prozent der Frauen, die berufs- oder erwerbsunfähig werden, liegt die Ursache in der
Psyche. Bei Männern sind es „nur“ 25 Prozent, wenngleich seelische Probleme auch hier auf Rang
eins der Ursachen stehen. Insgesamt ergibt das 29 Prozent aller Betroffenen. Auf Rang zwei folgen
Erkrankungen des Bewegungsapparats mit 18,4 Prozent. Hier sind Männer (20,9) stärker betroffen
als Frauen (14,4). Anders sieht es wieder bei den Krebserkrankungen aus, die insgesamt auf 18
Prozent kommen: Bei 23 Prozent der Frauen und 14,8 Prozent der Männer sind sie für Erwerbs- oder
Berufsunfähigkeit verantwortlich. Unfälle sind bei 11,5 Prozent der Männer und nur 5,1 Prozent der
Frauen der Auslöser.

Insgesamt muss mehr als jeder fünfte Arbeitnehmer vor Erreichen des Rentenalters die
Erwerbstätigkeit einstellen. Eine Berufsunfähigkeitsvorsorge wird daher auch von
Verbraucherschützern dringend empfohlen – denn die staatliche Absicherung ist kaum der Rede
wert.

Sparkassen wollen „teure“ Kunden loswerden

Einst wurden sie als erzsichere Geldanlagen und optimale Altersvorsorge verkauft: langfristige Spar- und
Bausparverträge der Sparkassen. Die hohe Garantieverzinsung ist den Bankmanagern in den
heutigen Niedrigzinszeiten jedoch ein Dorn im Auge. Im Zuge von Kostensenkungen auf breiter Front
werden immer mehr Kunden die Verträge einfach gekündigt. Vor allem sächsische Sparkassen
machten in jüngerer Zeit damit Schlagzeilen, aber auch andere Kreditinstitute verfolgen diese Taktik.

Als Entschädigung steht beispielsweise den Kunden der Sparkasse Bautzen das Angebot offen, ein
Sparbuch mit 1,1 Prozent Zinsen zu eröffnen. Das ist zwar deutlich mehr als derzeit bei Sparbüchern
üblich, aber auch deutlich weniger als in den Ursprungsverträgen vereinbart. Zudem darf nur das alte
Vertragsvermögen auf die neuen Sparbücher übertragen werden, weitere Einzahlungen sind nicht
möglich.

Verbraucherschützer monieren, dass das „Prinzip der Vertragstreue“ mit den Kündigungen infrage
gestellt werde. Mehrere Klagen gegen Sparkassen laufen aktuell, abschließende Urteile wurden noch
nicht gefällt.

Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies, der Erhebung von Daten durch Google Fonts, der Erhebung von Daten durch Google Maps, der Erhebung von Daten durch YouTube, sowie dem Tracking Ihres Nutzungsverhaltens durch Google Analytics zu. Einzelheiten zur Nutzung von Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Information nach §11 Versicherungsvermittlungsverordnung – VersVermV und §12 Finanzanlagenvermittlungsverordnung - FinVermV zum Download als PDF
Persönliche Beratung gewünscht?
Ich wünsche eine persönliche Beratung und möchte Kontakt mit einem Berater aufnehmen.

Beraten lassen
Ich verzichte auf eine persönliche Beratung und möchte mit dem Besuch der Seite fortfahren.


Fortsetzen
Gemäß neuer gesetzlicher Vorgaben (Insurance Distribution Direktive - IDD) zu Fernabsatzverträgen sind wir dazu verpflichtet, an dieser Stelle auf unsere Beratungspflicht hinzuweisen.