News Februar

„Friederike“-Schäden überschreiten Milliardenschwelle

Das Sturmtief „Friederike“, das am 18. Januar über Deutschland hinwegfegte, ist der
zweitkostspieligste Wintersturm der letzten Jahrzehnte. Der deutsche Versicherer-Gesamtverband
GDV geht in einer Hochrechnung von einem Schadensvolumen von einer Milliarde Euro aus. Nur
„Kyrill“ schlug 2007 noch härter zu; damals mussten die Versicherer etwa doppelt so viel ausschütten
wie infolge von „Friederike“.
Von deren Schäden entfällt rund ein Zehntel auf Kraftfahrzeuge, den Löwenanteil machen mit 900
Millionen Euro Sachschäden an Gebäuden aus. Diese Zahlen spiegeln allerdings nur die versicherten
Schäden wider, das tatsächliche Schadensausmaß ist wesentlich größer. Denn zum einen verfügen
bei Weitem nicht alle Immobilienbesitzer über eine Gebäudeversicherung. Und zum anderen werden
Kfz-Sturmschäden nur im Rahmen einer Kasko- oder (eingeschränkt) Teilkaskopolice erstattet.
Nach „Sebastian“, „Xavier“, „Herwart“ und „Burglind“ war „Friederike“ bereits der fünfte
nennenswerte Sturm in dieser Saison. Laut Meteorologen gab es früher zwar auch viele Stürme,
deren Wucht war aber geringer. Im Zuge des Klimawandels wird erwartet, dass
Extremwetterereignisse zunehmen.

So schnitten verschiedene Geldanlagen 2017 ab

2017 war erneut von einer Rekordjagd an den Börsen geprägt. Wer Anfang des Jahres 100 Euro im
DAX angelegt hatte, konnte sich am 31. Dezember im Schnitt über 11 Euro Rendite freuen, wie der
Bankenverband vermeldet. Das ist zwar ein Euro weniger als im Vorjahr, aber dennoch kaum Anlass
zu Unzufriedenheit.
Anders sah es bei Sparbriefen aus: Hier betrug der Durchschnittsgewinn aus 100 Euro magere 30
Cent – während die Inflation schon 1,80 Euro wegfraß. Noch höher fiel der Kaufkraftverlust bei
Termingeld aus, das eine Rendite von 0,2 Prozent verzeichnete. Quasi auf der Stelle traten
Spareinlagen – für 100 angelegte Euro gab es am Jahresende 2 Cent.
Es geht aber auch noch weniger lukrativ: Wer Bundesobligationen kaufte, musste von 100 Euro 13
Euro abschreiben, und dabei sind die fälligen Gebühren noch außen vor. Gold enttäuschte ebenfalls,
denn der Preis in Euro entwickelte sich negativ: Von 100 Euro blieben am Jahresende nur 84 Euro
übrig.

Mehrheit der Deutschen sieht für den Pflegefall schwarz

56 Prozent der Deutschen halten sich für den Fall einer Pflegebedürftigkeit für nicht ausreichend
abgesichert. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsunternehmens YouGov
unter gut 2.000 Bundesbürgern. Über der gesetzlichen Pflegeversicherung senken sogar mehr als drei
Viertel der Befragten den Daumen: Sie gehen davon aus, dass die staatlichen Leistungen die
tatsächlichen Kosten nicht decken. Zuversichtlich blicken in dieser Hinsicht nur 8 Prozent der
Deutschen in die eigene Zukunft.
Problembewusstsein ist also vorhanden. Selbst mit einer privaten Police vorgebaut haben jedoch nur
15 Prozent der Bundesbürger. Befragt nach den Gründen für diese „Enthaltsamkeit“ landete kaum
überraschenderweise Geldmangel auf Platz eins – 63 Prozent stimmten der Aussage „Ich kann es mir
finanziell nicht leisten“ zu. Dabei kostet dieser wichtige Vorsorgebaustein nur wenige Euro im Monat
und damit einen Bruchteil dessen, was die Befragten für Freizeitangebote ausgeben. Ein Fünftel gab
an, zu wenig über Absicherungsmöglichkeiten zu wissen.

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